„Was ist los mit dir?“ – „Warum kriegst du das nicht besser hin?“ – „Typisch, wieder versagt.“
Kennst du solche Sätze aus deinem Kopf? Dann bist du nicht allein. Die negative Stimme , die dich ständig kritisiert und voller Selbstzweifel zurücklässt, hat einen Namen: der innere Kritiker.
In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du deinen inneren Kritiker erkennst, entwaffnest und in einen liebevollen Begleiter verwandelst. Für mehr Selbstvertrauen, innere Ruhe und Klarheit.
Das Wichtigste in Kürze:
- Der innere Kritiker ist ein erlernter Anteil deiner Persönlichkeit. Du kannst ihn erkennen und entmachten.
- Neue innere Stimmen wie ein liebevoller Begleiter schaffen Ausgleich und fördern Selbstmitgefühl.
- Methoden wie die Stühle-Technik oder das Mantram helfen dir, Abstand zu gewinnen und neue innere Muster zu etablieren
1. Was ist der innere Kritiker und wie beeinflusst die kritische Stimme dein Leben?
Vielleicht kennst du das:
Kaum willst du etwas Neues wagen, meldet sich eine Stimme in deinem Kopf. Sie zweifelt, nörgelt, kritisiert und macht dir ein schlechtes Gewissen. Manchmal leise und unterschwellig, manchmal laut und zerstörerisch.
Hier ein persönliches Beispiel:
Ich schreibe gerade diesen Beitrag über den inneren Kritiker für meine Website 365mentalfit.de.
Und prompt höre ich diese innere Stimme: „Hey, das ist nicht gut genug. Andere können das viel besser. Lass es doch einfach bleiben. Wie kannst du überhaupt so etwas versuchen?“
Diese innere Stimme ist nichts Ungewöhnliches. Sie ist ein psychologisch gut erforschtes Phänomen. In der Verhaltenstherapie spricht man vom inneren Kritiker: einem Anteil in dir, der dich abwertet, klein hält und deine Entwicklung behindert.
Der innere Kritiker ist eine negative, selbstkritische innere Stimme in deinem Kopf.
Sie sät Zweifel, wertet dich ab und untergräbt dein Selbstwertgefühl – oft schon seit deiner Kindheit.
Was der innere Kritiker tut:

Der innere Kritiker schreit auch gern mal...
Der innere Kritiker ist also mehr als nur eine lästige Stimme. Er hat Macht über deine Gedanken, deine Gefühle und dein Selbstbild.
Aber: Du kannst lernen, ihn zu entlarven und deine innere Stimme liebevoll neu auszurichten.
2. Kann Selbstkritik auch hilfreich sein?
So destruktiv der innere Kritiker oft auftritt, manchmal steckt auch eine hilfreiche Funktion dahinter. Die Voraussetzung: Er bleibt in einem gesunden Maß.
Wann der innere Kritiker hilfreich sein kann:
Nicht jede Kritik des inneren Kritikers ist falsch – aber sie braucht einen anderen Ton.
Als ich an diesem Text gearbeitet habe, war seine Stimme zunächst hart und entmutigend. Doch als ich ihr zugehört habe, konnte ich den hilfreichen Kern darin erkennen. Er hat mir geholfen, einige Formulierungen und Strukturen zu verbessern.
3. Woher kommt der innere Kritiker? Psychologische Ursachen in der Kindheit
Der innere Kritiker entsteht nicht zufällig. Er ist kein plötzlicher Gedanke, der dich irgendwann im Erwachsenenleben heimsucht. Viel öfter hat er seinen Ursprung in deiner Kindheit. In Momenten, in denen du dich klein, falsch oder nicht gut genug gefühlt hast.
Kinder übernehmen vieles, was ihnen gesagt wird, als Wahrheit über sich selbst.
Wenn Eltern, Lehrer oder andere wichtige Bezugspersonen wiederholt kritisieren, vergleichen oder strenge Erwartungen äußern, speichert das Kind nicht nur die Worte ab, sondern auch den Ton, den Blick, das Gefühl dabei.
So wird aus dem äußeren Kritiker im Laufe der Zeit eine innere Stimme in deinem Kopf.
Eine Stimme, die dich antreibt, klein hält oder bremst, oft ohne dass du merkst, woher sie eigentlich kommt.
”
Kinder, die nicht geachtet werden, verlieren das Gefühl für ihre Würde.
Alice Miller
polnisch-schweizerische Psychologin und Buchautorin
Ein persönliches Beispiel:
Als Kind bin ich oft mit meiner Mutter spazieren gegangen. Wenn wir an Feldern vorbeikamen, hat sie mich regelmäßig gefragt, welche Getreideart dort wächst. „Ist das jetzt Weizen? Gerste? Hafer? Roggen?“
Ich wusste es meistens nicht. Oder hatte es wieder vergessen. Ich war blockiert. Schon damals hatte ich Schwierigkeiten, mir Namen und Begriffe zu merken.
Doch statt Verständnis kam ein strenger Ton. Kritisch. Hart. Für mich fühlte es sich wie eine Prüfung an, die ich immer wieder „nicht bestanden“ habe. In diesen Momenten hatte ich das Gefühl, versagt zu haben.
Der Satz „Ich bin dumm“ hat sich in meinem Kopf festgesetzt.
Er wurde zu einer inneren Stimme. Einer Stimme, die mir einredet: „Du bist nicht gut genug. Fang besser gar nicht erst an.“
Jahre später habe ich erkannt: Genau dort liegt der Ursprung meines inneren Kritikers. Es war kein leichter Weg, diese Stimme zu hinterfragen, aber ein notwendiger.
Der innere Kritiker entsteht meist aus äußeren Stimmen der Kindheit – vor allem aus Kritik, Abwertung oder fehlender Anerkennung durch nahestehende Personen.
Diese Stimmen werden verinnerlicht und wirken später als automatische Gedanken im Kopf.
Wie sich dieser innere Kritiker dann im Alltag zeigt und wie du erkennst, wann er toxisch wird, darum geht es im nächsten Kapitel...
4. So erkennst du, wann dein kritische Stimme toxisch wird
Ein innerer Kritiker ist nicht automatisch problematisch.
Toxisch wird er erst dann, wenn er dich innerlich fertig macht und unangemessene Gefühle von Scham, Schuld und Stress auslöst.
Spätestens dann geht er zu weit, denn das geht direkt zu Lasten deines Selbstwertgefühls und deiner Gesundheit.
Problematisch wird es auch, wenn die negative Stimme im Kopf nicht mehr einzelne Verhaltensweisen kritisiert, sondern dich als ganze Person abwertet. Sie greift deine innere Wertschätzung an und lässt kaum noch Raum für Mitgefühl mit dir selbst.
Deutliche Warnzeichen für einen toxischen inneren Kritiker:
Bleibt dieser Zustand über längere Zeit bestehen, kann das bis in eine Depression führen.
Toxischer innerer Kritiker bedeutet:
Du lebst im inneren Alarmzustand. Dein Selbstwert wird systematisch untergraben.
Aber du kannst lernen, diese Stimme zu erkennen, zu hinterfragen und ihr Schritt für Schritt den Einfluss zu nehmen.
Im nächsten Kapitel zeige ich dir typische Gedanken deines inneren Kritikers – damit du sie entlarven kannst, bevor sie dich ausbremsen.
5. Typische Gedanken und ständiges Grübeln
Dein innerer Kritiker hat viele Stimmen. Manche sind laut und abwertend, andere klingen ruhig, fast vernünftig. Doch alle haben eines gemeinsam: Sie verunsichern dich, bremsen dich aus oder halten dich klein.
Oft sind es Sätze, die wie automatisch in deinem Kopf auftauchen. Manche kennst du vielleicht schon seit Jahren. Sie wiederholen sich, ohne dass du sie bewusst steuerst. Viele Sätze deiner inneren Stimme wurzeln im Perfektionismus: Du denkst, du musst fehlerlos sein, um genug zu sein.
Hier findest du eine Auswahl typischer Gedanken, mit denen sich der innere Kritiker meldet.
- Das hast du schon wieder falsch gemacht.
- Du bist zu dumm, um das zu verstehen.
- Du bist ein Versager / eine Versagerin.
- Was ist los mit dir? Warum kannst du nicht einfach normal sein?
- Niemand mag dich so wie du bist.
- Warum versuchst du es überhaupt?
- Dich wird nie jemand lieben.
- Du bist nicht gut genug.
- Mit dir stimmt etwas nicht.
- Du bist schwach und zimperlich.
- Das kannst du nicht.
- Dein Nichtwissen ist riesig.
- Du passt nicht in diese Welt.
Der innere Kritiker kann sich auch als „wohlmeinende“ Stimme tarnen. Er klingt dann wie ein vernünftiger Ratgeber, dabei macht er dich klein und hält dich zurück:
Du bist diesen Stimmen nicht ausgeliefert. Es gibt wirksame Wege, um deinen inneren Kritiker zu beruhigen, ihn zu entlarven und langfristig zu entmachten.
Im nächsten Kapitel stelle ich dir fünf erprobte Methoden vor, mit denen du genau das schaffen kannst.
6. Fünf wirksame Methoden, um deinen inneren Kritiker zu zähmen
6.1 Gib deinem inneren Kritiker einen Namen und mach ihn greifbar
Schritt 1: Bewusstsein schaffen
Viele von uns sind sich der ständigen Anwesenheit des inneren Kritikers gar nicht bewusst. Die erste Maßnahme, um ihn zu entlarven, besteht darin, ihn bewusst wahrzunehmen.
Mit etwas Achtsamkeit erkennst du schneller, wann dein innerer Kritiker aktiv ist. Achte auf deine Gefühle von Angst, Ärger oder Depression. Sie sind oft ein Zeichen dafür, dass dein innerer Kritiker aktiv ist. Je besser du ihn erkennst, desto leichter kannst du seine Wirkung durchbrechen.
Schritt 2: Die Situation analysieren
Erinnere dich an eine konkrete Situation, in der dein innerer Kritiker besonders laut war. Frage dich:
Diese Reflexion hilft dir, die typischen Auslöser zu erkennen.
Schritt 3: Negative Gedanken aufschreiben
Notiere alles, was dir der innere Kritiker sagt – ganz ungefiltert. Auch wenn es hart klingt: Schreiben entlarvt. Du erkennst schwarz auf weiß, wie dieser innere Anteil mit dir spricht. Und wie wenig hilfreich viele dieser Aussagen in Wirklichkeit sind.
Schritt 4: Jeden Gedanken hinterfragen
Sieh dir jeden einzelnen dieser Gedanken an. Stell dir Fragen wie:
Oft wirst du merken: Viele Aussagen deines Kritikers halten einem Realitätstest nicht stand.
Schritt 5: Gib deinem Kritiker einen Namen
Ein kraftvoller Schritt, um inneren Abstand zu gewinnen: Dem inneren Kritiker einen Namen geben.
Das hilft dir, ihn nicht mit deiner eigenen Wahrheit zu verwechseln. Du erkennst: Das bin nicht ich – das ist nur mein Kritiker, der da redet.
Bei mir heißt er der brummelnde Bruno 😊. Wenn diese negative Stimme auftaucht, frage ich:
Und dann höre ich erstmal nur zu. Allein durch das Benennen wird der Kritiker greifbarer und verliert an Macht.

Schritt 6: Wiederkehrende Muster erkennen
Wenn du diesen Prozess öfter machst, wirst du feststellen: Dein innerer Kritiker verwendet immer wieder dieselben Sätze, manchmal nur in leicht abgewandelter Form. Je vertrauter du mit seinen Mustern wirst, desto schneller erkennst du ihn und kannst innerlich stoppen.
Weiterführender Tipp:
Wenn du noch tiefer in die Arbeit mit deinem inneren Kritiker einsteigen willst:
➡️ Wie du mit meinen 10 von mir erprobten Methoden deine negativen Glaubenssätze unwiderruflich auflöst und endlich wieder ruhig und zufrieden bist!
6.2 Stühle-Technik: So trittst du deinem inneren Kritiker gegenüber
Diese Methode stammt aus der Schematherapie und fördert durch Achtsamkeit und Perspektivenwechsel einen bewussten Umgang mit dem inneren Kritiker. Du kannst sie ganz einfach allein zu Hause anwenden. Alles, was du brauchst, sind zwei Sitzgelegenheiten. Das können zwei Stühle, zwei Sessel oder einfach zwei Kissen sein.
Durchführung der Übung:
1. Vorbereitung
Setze dich auf den ersten Stuhl. Nimm dir ein Zeitfenster von etwa 20 Minuten vor, um über ein aktuelles herausforderndes Thema nachzudenken.
In meinem Beispiel würde ich über die Erstellung und Gestaltung meiner Website nachdenken.
2. Beobachte deine Gedankenfluss
Während du auf dem ersten Stuhl sitzt, lass deine Gedanken frei fließen. Achte besonders darauf, wann und wie sich die Stimme deines inneren Kritikers meldet.
Zu meinem Thema würde die negative Stimme im Kopf beispielsweise sagen: Du kannst das mit der Website nicht. Lass es lieber sein. Alles ganz schlecht. Such dir etwas anderes.
3. Konfrontation mit dem inneren Kritiker
Sobald du merkst, dass die kritische Stimme aktiv ist, setze sie symbolisch auf den zweiten Stuhl – den, der neben dir steht.
Und jetzt übertreibe: Sprich laut aus, was der innere Kritiker sagt. Gib der Stimme einen Tonfall: übertrieben streng, genervt und besserwisserisch. Das macht ihre Wirkung sicht- und hörbar. Und es hilft, Abstand zu gewinnen.
4. Differenzierung und Erkenntnis
Durch dieses räumliche Trennen und das Überzeichnen erkennst du schneller, wie übertrieben, herabsetzend oder verzerrt viele Aussagen deines inneren Kritikers sind.
Du beginnst zu verstehen: Das bin nicht ich. Das ist nur ein Teil in mir, der sich meldet. So wird es leichter, belastende Gedanken zu hinterfragen und loszulassen.
Diese Übung kann zu Beginn ungewohnt wirken. Doch je öfter du sie machst, desto vertrauter wird dir die Stimme deines inneren Kritikers und desto leichter fällt es dir, dich davon zu distanzieren.
6.3 Ein liebevoller Begleiter zu deinem inneren Kritiker
Diese Übung ist eine Fortsetzung der Stühle-Technik. Du stellst einen dritten Stuhl in die Runde – für deinen liebevollen inneren Begleiter.
Diese innere Figur steht dir wohlwollend zur Seite. Sie hat eine beruhigende, freundliche Stimme. Sie ermutigt dich, wenn du unsicher bist, und begegnet dir mit Mitgefühl statt Kritik.
Gib auch dieser positiven Stimme einen Namen, um sie greifbarer zu machen. Bei mir heißt sie zum Beispiel die sanfte Sophie 😊.
Stell dir deinen liebevollen Begleiter so lebendig wie möglich vor. Je klarer die Bilder vor deinem inneren Auge sind, desto wirkungsvoller entfaltet sich seine Präsenz.
Das Erschaffen dieser Gegenstimme ist ein kraftvoller erster Schritt, um deinen inneren Dialog positiv zu verändern. Du lernst, auf eine neue, unterstützende Art mit dir selbst umzugehen. Je öfter du diese Stimme bewusst einlädst, desto leichter wird es, dir selbst mit Freundlichkeit zu begegnen, gerade in schwierigen Momenten..
6.4 Comicfigur statt Kritiker – so entwaffnest du negative Gedanken mit Humor
Diese Technik stammt aus der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT), einer neueren Form der Psychotherapie, die achtsamkeits- und akzeptanzbasierte Strategien einbezieht. Sie ist zudem von einem buddhistischen Weltbild inspiriert.
In der ACT geht man davon aus, dass das Gehirn fortlaufend negative Gedankeninhalte produziert.
Die zentrale Idee dieser Übung ist: Glaube deinem inneren Kritiker nicht blind. Sobald er sich meldet, bring ihn ans Licht und stelle ihn dir auf humorvolle Weise überzeichnet vor.
Lasse deinen inneren Kritiker wie eine Comicfigur sprechen. Stell dir vor, er schnattert wie eine Ente oder kläfft wie ein kleiner Hund.
Diese überzeichnete, humorvolle Darstellung nimmt der kritischen Stimme ihre Schärfe und hilft dir, innerlich Abstand zu gewinnen und die Situation zu entspannen.
6.5 Achtsamkeit durch Wiederholung: Beruhige die Stimme in deinem Kopf mit einem Mantra
”
Das Mantra kann zu einer Stütze im Leben werden und trägt einen durch alle Bedrängnisse.
Mahatma Gandhi
indischer Rechtsanwalt und Freiheitskämpfer
Ich beschreibe dir hier eine uralte Technik der Meditation aus dem Buch „Das Mantrabuch – Zauberworte für alle Lebenslagen“. Der Autor dieses Werks ist ein bedeutender spiritueller Lehrer aus Indien (Lehrer Easwaran). Dieses Buch bietet eine leicht verständliche Einführung in die Verwendung von Mantras, sodass jeder auch ohne Vorkenntnisse beginnen kann.
Stell dir eine religiöse Zeremonie vor, bei der man mit einem großen Elefanten durch eine enge Dorfgasse gehen möchte. Die Größe des Elefanten ist nicht das Problem – sondern sein Rüssel. Der ist ständig in Bewegung, und das ist lebensgefährlich.
Was tut also der Elefantentreiber? Er gibt dem Elefanten einen Stab zu tragen. Der Rüssel hält den Stab und nichts bewegt sich mehr. So können sie auch mit dem größten Elefanten durch die engste Gasse gehen.
Unser Geist ist wie der Elefantenrüssel: ständig in Bewegung. Mit einem Mantram gibst du deinem Geist einen metaphorischen Stab. Eine einfache, aber wirksame Hilfe, um zur Ruhe zu kommen. So kannst du den Kopf abschalten und dich innerlich sammeln.
Was ist der Unterschied zwischen Mantra und Mantram?
„Mantra“ ist der gängige Begriff im Westen – oft verwendet für Affirmationen oder Meditationssätze.
„Mantram“ ist die bewusst gewählte Bezeichnung von Lehrer Easwaran. Er wollte damit vom oberflächlichen Gebrauch abgrenzen: Ein Mantram ist für ihn ein heiliges, kraftvolles Wort, das dich in schwierigen Momenten verankert.
Du wählst einen Klang oder ein Wort aus, den du immer wieder wiederholst. In Easwarans Buch findest viele leicht umsetzbare Anregungen dafür.
Beginne, dein Mantram in Momenten zu üben, in denen deine Aufmerksamkeit nicht vollständig beansprucht ist, wie beim Spazierengehen, Joggen, Putzen oder Zugfahren. Wenn du regelmäßig ein paar Minuten täglich übst, kann das Mantram bereits nach vier bis sechs Wochen spürbar wirken.
Mit dieser Methode kannst du deinen inneren Kritiker zähmen. Immer wenn er zu aufdringlich wird oder dich stört, kannst du ihn ganz einfach mit einem Mantram beruhigen.
7. Fazit: So zähmst du deinen inneren Kritiker dauerhaft
Dein innerer Kritiker ist Teil deiner Persönlichkeit und oft eng mit deiner Identität verknüpft. In der Regel entsteht er bereits in der Kindheit und wird später durch wiederholte negative Erfahrungen weiter „gefüttert“.
Aber du bist seinen Stimmen im Kopf nicht hilflos ausgeliefert. Du kannst das Gespräch mit ihm suchen – und ihm einen liebevollen inneren Begleiter an die Seite stellen. Lass die beiden ruhig diskutieren und fachsimpeln 😉. So verwandelt sich ein destruktiver Anteil in eine konstruktive Kraft für deine persönliche Weiterentwicklung.
Wie gehst du mit deinem inneren Kritiker um?
