Wie du mit meinen 10 von mir erprobten Methoden deine negativen Glaubenssätze unwiderruflich auflöst und endlich wieder ruhig und zufrieden bist!

Wie oft am Tag passiert es dir, dass du „hinterrücks“ von negativen Gedanken überfallen wirst? Und dann fühlst du dich gereizt, unzufrieden und vielleicht sogar depressiv?

Negative Glaubenssätze auflösen und durch positive Überzeugungen ersetzen - das stärkt deine mentale Gesundheit. Du wirst gelassener, dein Selbstvertrauen steigt und du fühlst dich glücklicher und gesünder. Das Beste daran: du erreichst deine Ziele schneller und deine Beziehungen werden entspannter.

Lies diesen Beitrag und wende die 10 von mir erprobten Methoden an, um deine negativen Glaubenssätze aufzulösen. Du wirst sehen, in kurzer Zeit wird sich dein Leben positiv verändern.

1. Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind genau das, was der Name sagt: Sätze (Dinge), die wir GLAUBEN. Das Tückische daran: du bist fest davon überzeugt, dass sie die absolute Wahrheit sind.

Jeder Mensch hat seine eigenen Glaubenssätze. Auch du. Deine Annahmen und Überzeugungen über dich selbst und die Welt formen deine Glaubenssätze. Sie prägen außerdem dein Selbstbild und beeinflussen deine grundsätzliche Einstellung zum Leben.

Glaubenssätze können vielfältig sein und überall auftauchen. Sie wirken auf dein Selbstwertgefühl, deinen Erfolg und deine Beziehungen. Bewusst oder unbewusst. Deshalb ist es auch so entscheidend, dass du deine Glaubenssätze (er)kennst und lernst, sie zu beeinflussen.

negative Glaubenssätze auflösen

Glaube nicht alles, was du denkst! Hinterfrage deine Gedanken.

Beachte dabei: Glaubenssätze sind mit Emotionen verbunden. Jeder Glaubenssatz löst ein Gefühl in dir aus – mal intensiver, mal schwächer. Daher besitzen Glaubensätze eine enorme Macht und Kontrolle über dein Wohlbefinden und dein Verhalten. Deshalb ist es so wichtig negative Glaubenssätze aufzulösen! 

2. Wie entstehen Glaubenssätze überhaupt?

Als du auf die Welt gekommen bist, hattest du noch keine Glaubenssätze.

Stell dir vor, als du auf die Welt kamst, warst du wie ein neu gekaufter Computer. Die Grundprogramme liefen, aber die Festplatte war noch leer. Im Laufe der Zeit installierst du neue Programme, füllst sie mit Informationen, Wissen und Erfahrungen. Du lernst ständig dazu und dein Speicher wächst. 

Dummerweise schleichen sich auch Viren auf deinem Computer ein. Sie blockieren einige Programme. Manche laufen gar nicht mehr, manche nur noch stockend. Du fühlst dich deshalb hilflos und frustriert.

Oft merkst du nicht einmal, dass weitere Programme betroffen sind. Du spürst einfach, dass etwas mit deinem Computer nicht stimmt.

Viele Glaubenssätze entstehen in den ersten Lebensjahren. Du hast Überzeugungen und „Wahrheiten“ von deinen Eltern, deinen Lehrern und anderen Bezugspersonen gelernt. Und diese haben sich tief in deinem Unterbewusstsein verankert.

Glaubenssätze entstehen auf unterschiedliche Art. Es können Sätze sein, die deine Eltern immer zu dir gesagt haben. Oder du hast das Verhalten anderer Menschen beobachtet und dich daran orientiert. Oder eine emotionale Abhängigkeit in deiner Kindheit hat negative Glaubenssätze geprägt. 

Wie entstehen negative Glaubenssätze

Wie entstehen negative Glaubenssätze?

Auch die Gesellschaft hat großen Einfluss. Zum Beispiel lernst du in einer Diktatur ganz andere Glaubenssätze als in einer friedlichen Welt.

Du lernst also von deinem Umfeld sowohl positive als auch negative Denkmuster. Besonders wichtig ist es, die negativen Glaubenssätze gilt es zu hinterfragen und aufzulösen.

3. Was für Glaubenssätze gibt es?

Es ist wichtig, dass du verschiedene Arten von Glaubenssätzen kennst. Diese Einteilung erleichtert dir die spätere Arbeit. Es ist dann einfacher negative Glaubenssätze aufzulösen. Sie schärft außerdem dein Bewusstsein für Lösungen sowie mögliche Hindernisse.

Beginnen wir mit der geläufigsten und bekanntesten Unterteilung:

3.1 Positive und negative Glaubenssätze

  • Mit positiven Glaubenssätzen fühlst du dich pudelwohl. Du bist optimistisch, voller Tatendrang und hoch motiviert. Sie erzeugen angenehme Gefühle, fördern deine körperliche und mentale Gesundheit und stärken dein Selbstbewusstsein
  • Negative Glaubenssätze hingegen können zerstörerisch sein. Sie führen oft zu belastenden Gefühlen wie Angst und Wut. Zusätzlich fühlst dich hilflos und unsicher. Diese falschen Überzeugungen blockieren, behindern und bremsen dich in verschiedenen Lebensbereichen und in neuen Lebensabschnitten. 

Beachte dabei, dass es auch Glaubenssätze geben kann, die du als positiv betrachtest, welche aber eine negative Wirkung auf dich haben.

Stärke und lebe deine positiven Glaubenssätze bewusst und in vollen Zügen. Je intensiver du deine positiven Überzeugungen lebst, umso mehr fördert das dein Wohlbefinden.

10 typische positive Glaubenssätze (Liste), die du unbedingt fördern solltest:
  • Ich bin stolz auf mich und meine Leistungen.
  • Ich mag mich, so wie ich bin.
  • Egal was andere denken, ich bin okay.
  • Ich liebe mein Leben.
  • Meine Meinung ist wichtig.
  • Ich bin wirklich etwas ganz Besonderes.
  • Ich darf um Hilfe bitten.
  • Meine Mitmenschen respektieren mich.
  • Ich schaffe das.
  • Ich darf Fehler machen.
positive Glaubenssätze Liste

Die Entlarvung und Auflösung negativen Glaubenssätze ist für dein Wohlbefinden entscheidend, denn sie wirken wie ein „Klotz am Bein“, der dich am Vorankommen hindert. Diese negativen Überzeugungen nehmen dir den Mut, die Zuversicht und den Willen, Neues zu entdecken. Sie lähmen dich.

Zudem konzentriert sich dein Gehirn lieber auf Probleme als auf freudige Ereignisse, was regelmäßig „Futter“ für negative Glaubenssätze liefert. Diese können sich dann wie Gedankenkarusselle verhalten und in deinen Gedanken ein ewiges Grübeln auslösen. 

Je bewusster dir also deine negativen Glaubenssätze sind, desto schneller kannst du sie auflösen und loswerden.

10 typische negative Glaubenssätze (Liste), die du nicht glauben solltest:
  • Ich bin nicht gut genug.
  • Die Welt ist schlecht.
  • Den Menschen kann man nicht vertrauen.
  • Ich muss alles allein schaffen.
  • Alle sind gegen mich.
  • Ich habe nicht genug Talent.
  • Auf mich hört doch eh keiner.
  • Ich habe nicht ausreichend Erfahrung.
  • Das geht sowieso schief.
  • Als Frau macht man das nicht.
negative Glaubenssätze Liste

3.2 Bewusste und unbewusste Glaubenssätze

Bewusste Glaubenssätze sind dir bekannt. Du akzeptiert sie als Wahrheit, auch wenn du sie noch nicht hinterfragt hast. Aber du kennst sie und kannst negative Glaubenssätze somit einfacher verändern und auflösen.

Typische bewusste negative Glaubenssätze sind:

  • Ich bin nicht sportlich.
  • Ich kann nicht kochen / singen / spielen / Auto fahren usw.
  • Mein Körper ist zu dick.

Mit unbewussten Glaubenssätzen ist es schwieriger. Wie der Name schon sagt, sie sind dir nicht bewusst und oft tief verankert in deinem Unterbewusstsein. Auch bestehen diese unbewussten Glaubenssätze meist schon sehr lang.

Ein tief verankerter unbewusster negativer Glaubenssatz kann deine Achillesferse sein. Er bremst dich immer am gleichen Punkt und steuert somit dein Verhalten.

Lass dir gesagt sein: du kannst alle Glaubenssätze finden und auflösen. Bei den unbewussten negativen Glaubenssätzen benötigst du mehr Geduld. Wenn du dran bleibst, dann schaffst du es.

3.3 Kernglaubenssätze

Ein Kernglaubenssatz ist eine Überzeugung, die eng mit deiner Identität verbunden ist. Sie hat deshalb tiefgreifenden Einfluss auf dein Leben. Diese Überzeugung ist meist unbewusst und fest verankert im Unterbewusstsein.

Ein negativer Kernglaubenssatz ist in der Lage, sehr starke Emotionen und körperliche Reaktionen hervorzurufen, wie Bauchschmerzen, Druck in der Brust, Angstattacken oder Wutausbrüche.

Typische negative Kernglaubenssätze lauten:

  • Ich genüge nicht.
  • Niemand beachtet mich.
  • Ich bin zu dumm.
  • Wenn ich allein bin, dann fühle ich mich emotional einsam

Diese Kernglaubenssätze aufzulösen, kann sehr aufwändig und zeitintensiv sein. Aber es lohnt sich - unbedingt. Dein Leben wird sich enorm verbessern.

3.4 Volksweisheiten und generelle Glaubenssätze

Es gibt Glaubenssätze, die durch die Gesellschaft oder durch unsere Kultur geprägt werden. Das Schlimme daran ist, dass diese dann von den meisten Menschen als allgemein gültig betrachtet werden.

Oft sind es sogenannte Volksweisheiten, die du vielleicht schon gehört, aber nie hinterfragt hast.

  • Früher war alles besser.
  • Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
  • Wer schön sein will, muss leiden.

Auch Glaubenssätze aus Familien oder Sportvereinen solltest du immer kritisch betrachten.

  • Einzelkinder sind verwöhnt.
  • Gemeinsam sind wir stark.
  • Einzelsportler sind Egoisten.
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3.5 Vorurteile

Vorurteile sind ebenfalls negative Glaubenssätze, die du oft unbewusst übernommen oder gar bereits verinnerlicht hast und nicht mehr hinterfragst. Bei Vorurteilen verfällst du außerdem gerne ins „Schubladendenken“. 

Beispiele dafür sind:

  • Frauen und Technik! – Das geht nicht gut.
  • Reiche Menschen sind überheblich.
  • Die Deutschen lieben ihr Auto.
negative Glaubenssätze auflösen - Volksweisheiten

4. Wie ein Glaubenssatz dein Leben blockieren kann: Eine eigene Geschichte.

Negative Glaubenssätze haben die Macht, dein Leben in sämtlichen Bereichen zu blockieren - sei es in Beziehungen, der Gesundheit oder im Beruf.

Lass mich dir von einem meiner negativen Glaubenssätze erzählen. Er wurde in der Kindheit verankert und mehr oder weniger zufällig aufgelöst. Damals war mir die Bedeutung von Glaubenssätzen noch nicht klar. Zusätzlich habe ich diese negative Überzeugung als absolute Wahrheit empfunden und nie hinterfragt.
Meine Mutter war Deutschlehrerin. Ihr größter Wunsch war eine Tochter mit exzellenten Deutschkenntnissen – in Grammatik, in Rechtschreibung und im Verfassen von Texten.
Leider konnte ich als Kind die Erwartungen nicht erfüllen und habe kläglich versagt: die Rechtschreibung war gerade so akzeptabel, bei der Grammatik war es schon schwieriger. Doch beim SCHREIBEN versagte ich vollkommen. Ich bekam es nicht hin: keine Texte, keine Aufsätze, keine Briefe. Nichts.

Mein tief verankerter negativer Glaubenssatz: ICH KANN NICHT SCHREIBEN.

Es war eine Tatsache. Daran gab es für mich keinen Zweifel. Ich habe es ja mir und meinem Umfeld täglich bewiesen.
Das ging sogar soweit, dass meine Mutter mir meinen ersten Liebesbrief diktierte. Später war mein Mann für sämtliche Schreibarbeiten in der Familie zuständig: Behördenbriefe, Karten, Familienschreiben. Für mich war es der blanke Horror, wenn ich etwas schreiben sollte.
negativen Glaubenssatz auflösen
Mit 34 Jahren kam die Wende. Inzwischen war ich Mutter von drei Kindern. Meinen ursprünglichen Beruf wollte ich aufgeben und etwas Neues anfangen. Aber ich wusste nicht was und auch nicht wie.
Ich entschied mich deshalb für eine professionelle Unterstützung bei einer Personalberatung. Neben einem persönlichen Gespräch wurden zahlreiche Tests durchgeführt, um meine Begabungen und Talente zu ermitteln. Außerdem wurden meine Stärken und Schwächen analysiert.
Dieser Test war ein bedeutender Wendepunkt in meinem Leben. Einige negative Glaubenssätze wurden fast augenblicklich aufgelöst. Auch entdeckte ich schockierende Kernglaubenssätze. Ein intensiver Umwälzungsprozess in meinem Leben begann.
Und du kannst es dir vermutlich denken:

Mein negativer Glaubenssatz „Ich kann nicht schreiben“ löste sich ziemlich rasch auf. 

Mit diesem neuen Wissen und dem Glauben an meine Fähigkeiten begann ich zu schreiben. Anfangs etwas unbeholfen, aber mit jeder Zeile wurde es besser.
Einige Jahre später habe ich sogar Artikel für eine Tageszeitung geschrieben. Heute liebe ich das Schreiben.

5. Der wichtigste Schritt: Finde deine negativen Glaubenssätze!

Um deine negativen Glaubenssätze auflösen zu können, musst du sie erstmal kennen. Das ist der erste Schritt und gleichzeitig die größte Herausforderung:

Finde die negativen Glaubenssätze, die dein Denken blockieren und dich limitieren!

Es wird negative Überzeugungen geben, die du leicht enttarnst. Bei anderen benötigst du vielleicht mehr Zeit, um sie zu erkennen. Und bei einigen deiner negativen Glaubenssätze wirst du nicht einmal bemerken, dass es sie gibt. Sie sind so in Fleisch und Blut übergegangen, dass sie eine absolute Wahrheit für dich sind.

Erkenne und entlarve deine Gedankenmuster und das zugehörige Verhalten.

Stell dir vor, du machst dich auf die Suche nach Viren in deinem Computer und Fehlern in deinen Programmen. Einige findest du spielend leicht, andere verstecken sich hartnäckig und manche findest du vielleicht nie oder nur mit Unterstützung.

5.1 Sammle deine negativen Glaubenssätze und erstelle eine Liste!

Starte mit der einfachsten Aufgabe. Schreibe alle negativen Glaubenssätze auf, die dir bewusst sind und die du erkennst.

Strukturiere deine Liste am besten in folgender Form:

  • Negativer Glaubenssatz
  • Emotionen, die er auslöst
  • Ursprung (Woher stammt der Glaubenssatz?)
  • Erfolge, Bemerkungen, Ideen (Grundlage für das spätere Weiterbearbeiten)
negative Glaubenssätze auflösen - Liste

Beispiel:

Wenn du nicht sicher bist, woher die Glaubenssätze kommen oder welche Gefühle sie auslösen, dann kannst du diese Informationen später ergänzen. Konzentriere dich vorerst darauf, alle bekannten Glaubenssätze zu sammeln.

Beim Ursprung überlege besonders:

  • Ist es ein allgemeiner Glaubenssatz? (Spruch, Zitat, Redensart)
  • Stammt der negative Glaubenssatz aus deiner Kindheit? Ist dir das oft gesagt worden? Haben es dir deine Eltern vorgelebt? Sind es Meinungen deiner früheren Lehrer?
  • Basieren die negativen Überzeugungen auf eigenen Erfahrungen?

Nutze diese Liste als Grundlage für die „weitere Arbeit“ an deinen negativen Glaubenssätzen und Denkstrukturen. Ergänze sie fortlaufend, sobald dir ein neuer Glaubenssatz auffällt.

5.2 Analysiere Lebensbereiche und Situationen, in denen es nicht so gut läuft!

Jetzt wird es schon anspruchsvoller. Ziel ist es, deinen verborgenen negativen Glaubenssätzen auf die Spur zu kommen.

Wie kannst du negative Glaubenssätze im Unterbewusstsein finden?

Strukturiere dein Leben in verschiedene Bereiche und überlege, wo es aus deiner Sicht nicht so gut läuft. Denn das sind die Indizien für negative Glaubenssätze. Nutze dazu die Technik des Lebensrades!

  • Job / Beruf
  • Liebe
  • Beziehungen in der Familie
  • körperliche Gesundheit
  • Freundschaften
  • Freizeit und Hobbies
  • Finanzen
  • mentale Gesundheit
Lebensrad - negative Glaubenssätze finden und auflösen

Finde heraus, an welchen Stellen du nicht weiterkommst oder Schwierigkeiten hast. Welche limitierenden Gedanken stecken dahinter? Was sind die Auslöser für diese Situation? 

Nimm dir Zeit und analysiere gründlich. Es ist die Grundlage, um deine negativen Glaubenssätze erfolgreich aufzulösen.

5.3 Nutze deine Emotionen als Sensor!

Jedes Mal, wenn du dich schlecht fühlst oder wütend bist, liegen negative Gedanken zugrunde. Diese Gedanken basieren sehr oft auf negativen Glaubenssätzen.

Spüre in diese negativen Situationen hinein. Geh der Ursache auf den Grund.

negative Glaubenssätze auflösen - Emotionen
  • Warum hast du schlechte Laune?
  • Wieso bist du wütend?
  • Warum hast du keine Energie, etwas zu tun?

Schreibe diese negativen Gedanken auf deine Liste der negativen Glaubenssätze.

5.4 Analysiere deine Träume!

Deine Traumwelt spiegelt oft tief verborgene Gefühle wider. Überlege dir, was du träumst.

  • Sind es Albträume?
  • Wiederholen sich deine Träume?
  • Was genau fühlst und denkst du?
  • Was nimmst du als gegeben hin?
  • Wer kommt im Traum vor?
  • Um welche Situationen geht es?
  • Könnten sich negative Glaubenssätze versteckt haben?
negative Glaubenssätze auflösen -Träume

Haben sich negative Glaubenssätze in deinen Träumen versteckt? Analysiere deine Träume, um mögliche verborgene negativen Überzeugungen aufzudecken. Ergänze deine Liste! Diese Analyse ist eine gute Grundlage, um deine negativen Glaubenssätze aufzulösen. 

5.5 Lass dir helfen!

Es ist möglich, dass du deinen negativen Kernglaubenssätzen nicht allein auf die Spur kommst. Oft sind sie zu tief verwurzelt und gleichzeitig deine gelebte Wahrheit.

Falls du also weiterhin Unzufriedenheit verspürst und das Gefühl hast, in deinem Leben nicht voranzukommen, ohne genau zu wissen, warum, dann lass dir helfen. Suche dir einen vertrauenswürdigen Coach, der dich unterstützen kann, deine negativen Glaubenssätze zu finden und aufzulösen. 

6. Negative Glaubenssätze auflösen: Zehn Methoden, die dich weiter bringen! 

Du hast bereits viele negative Glaubenssätze gefunden. Jetzt kannst du beginnen: negative Glaubenssätze auflösen.

Das Auflösen kann ganz verschieden ablaufen. Einerseits könnten die negativen Glaubenssätze schnell verschwinden. Andererseits entsteht ein längerer Prozess - von schrittweisen Umdenken bis zur festen Verankerung einer neuen positiven Überzeugung in deinem Leben.

Ich stelle dir 10 Methoden vor, um deine negativen Glaubenssätze aufzulösen. Die Bandbreite reicht von einfachen Übungen bis hin zu komplexeren Methoden, die Zeit und Engagement benötigen. Oft ergänzen sich die Methoden oder bauen aufeinander auf. Eine klare Abgrenzung ist daher nicht immer möglich, aber oft auch nicht notwendig.

Beginne auf jeden Fall mit den einfachen Übungen. Nimm dir Zeit und bleibe dran. Finde die Vorgehensweise, die am besten zu dir passt und quäle dich nicht mit Übungen, die dir nicht gefallen.

6.1 Negative Glaubenssätze auflösen: Arbeite mit deiner Liste!

Nimm die Liste mit deinen gesammelten Glaubenssätzen als Basis für alle Übungen. Trage deine Erfolge ein und dokumentiere deine Fortschritte. Ergänze sie außerdem mit neuen Erkenntnissen und Beobachtungen. Nutze sie als deinen Kompass.

Beginne mit einer einfachen Aufgabe: Lies deine bisher gesammelten negativen Glaubenssätze durch. Lese sie laut vor oder  lass sie dir vorlesen.

Eine alternative Variante: Sprich die negativen Glaubenssätze auf ein Diktiergerät. Oder auf dein Handy (Combox, Sprachnachrichten). Höre sie dann an und beobachte deine Reaktionen. Notiere sie anschließend auf deiner Liste.

Gibt es negative Glaubenssätze, bei denen du denkst: „Was ist denn das für ein Quatsch?“ oder „Wie komme ich denn auf solche Ideen?“

Das ist dein erster Erfolg! Diese Glaubenssätze sind aufgelöst! Streiche sie von deiner Liste!

6.2 Negative Glaubenssätze auflösen: Mache einen ehrlichen Faktencheck!

Überprüfe deine negativen Glaubenssätze auf Wahrheitsgehalt. Analysiere und überlege, warum bestimmte Überzeugungen deine Wahrheit sind. Nutze dazu folgende Fragen:

  • Ist dieser negative Glaubenssatz wirklich wahr? Wie kommst du zu dieser Aussage?
  • Gibt es Beweise für diese Überzeugung? Hast du persönliche Erfahrungen damit gemacht?
  • Ist das etwas, was deine Eltern geglaubt haben?
  • Stimmt diese Annahme auch heute noch?
  • Entspricht dieser Gedanke den Tatsachen? Was sind Gegenbeweise?
  • Hilft dir der Glaubenssatz, dich so zu fühlen, wie du dich fühlen möchtest?
  • Unterstützt dich der Gedanke, deine Ziele zu erreichen?

Mit diesen Fragen und den ehrlichen Antworten verlieren einige deiner negativen Überzeugungen ihre Macht und Glaubwürdigkeit. Diese negativen Glaubenssätze lösen sich damit auf. 

Streiche weitere Glaubenssätze von deiner Liste und notiere, warum sie sich aufgelöst haben. So haben sie keine Chance, sich wieder bei dir „einzunisten“.

6.3 Verbrenne deine negativen Glaubenssätze!

Diese Methode verkörpert ein bildliches Loslassen und kann sehr befreiend sein. Feiere es als eine Abschiedszeremonie. Wähle einen ruhigen Ort und nimm dir Zeit dafür.

Schreibe einen negativen Glaubenssatz auf ein Blatt Papier mit einer markanten Farbe, am besten leuchtendes Rot. Schreibe so groß, dass es das gesamte Blatt ausfüllt.

Fühle die negativen Emotionen, die dieser Glaubenssatz in dir auslöst. Spüre ganz intensiv, was es mit dir macht. Stelle dir außerdem Situationen vor, indem diese Überzeugung dich immer blockiert und negativ beeinflusst hat.

Und nun verabschiede dich von Deinem blockierenden negativen Glaubenssatz.

Du kannst dich auch bei ihm für die gemeinsame Zeit bedanken. Teile deinem negativen Glaubenssatz aber überzeugend mit, dass du nun ohne ihn zurechtkommst.

Dann verbrenne das Papier in einem feuerfesten Gefäß oder im Freien!

Beobachte ganz genau, wie dein negativer Glaubenssatz verbrennt, wie er sich auflöst. Spürst du die Veränderung? Er verschwindet! Weg ist er! Für immer!

Je intensiver du dich in die Gefühle und den Abschied einfühlen kannst, desto überzeugender wird das Loslassen für dein Unterbewusstsein. Es wird am Ende überzeugt sein, dass dieser negative Gedanke nicht mehr existiert. Der negative Glaubenssatz hat sich aufgelöst.

6.4 Transformiere deine negativen Glaubenssätze in positive Überzeugungen!

Wandle jetzt alle negativen Glaubenssätze, die du noch nicht auflösen konntest, in positive Überzeugungen um.

Verwende dazu erneut deine bestehende Liste und erstelle eine neue mit den folgenden Spalten:

  • Alter negativer Glaubenssatz
  • Neue positive Überzeugung
  • Gefühle, die ich erreichen möchte

 Nimm alle deine negativen Glaubenssätze und wandle sie um.

  • Achte bei den neuen Überzeugungen darauf, dass sie zu dir passen und du sie wirklich glauben kannst.
  • Formuliere stets positiv.
  • Nutze keine Füllwörter (eigentlich, vielleicht…).
  • Starte deine Sätze immer mit: „Ich bin“ oder „ich kann“ (in der Gegenwart und nicht in der Zukunft).

Beispiele:

negativer Glaubenssatz

neue positive Überzeugung

Zukünftige Gefühle

Ich bin nicht gut genug. 

Ich bin genau richtig, wie ich bin. So wie ich bin, mag ich mich. Ich bin froh darüber, ich selbst zu sein.

Selbstvertrauen, Liebe zu mir selbst, Verständnis, Zuversicht

Ich kann nicht schreiben.

Ich schreibe spannend, witzig und überzeugt.

Freude am Schreiben, Neugierde, Motivation, Humor

Immer mache ich Fehler.

Ich darf Fehler machen. Aus Fehlern kann ich lernen. Ich erkenne das Positive an Fehlern.

Ruhe, Gelassenheit, Überzeugung in meine Fähigkeiten, Toleranz

Ich bin zu dick.

Ich schätze meinen Körper. So wie ich bin, mag ich mich. Ich bin gut so, wie ich bin.

Zufriedenheit, radikale Akzeptanz, positives Lebensgefühl, Selbstvertrauen

Ich schaffe das nicht.

Ich schaffe das.

Gelassenheit, Ruhe, Zuversicht, Optimismus, Überzeugung

Am Anfang kann es helfen, deine Glaubenssätze nicht radikal umzuformulieren, sondern Zwischenziele einzubauen. Kleine Etappenziele helfen dir dein großes Ziel zu erreichen.

1. Beispiel negative Glaubenssätze auflösen:

  • Ausgangssatz: Ich kann nicht kochen.
  • Übergang: Ich kann einfache Gerichte kochen.
  • Positive Überzeugung: Ich kann kochen. Ich koche gern.

2. Beispiel negative Glaubenssätze auflösen:

  • Ausgangssatz: Niemand mag mich.
  • Übergang: Einige Menschen mögen mich.
  • Positive Überzeugung: Viele Menschen mögen mich und schätzen meine Gesellschaft.

3. Beispiel negative Glaubenssätze auflösen:

  • Ausgangssatz: Ich bin zu faul, um Sport zu treiben.
  • Übergang: Ich kann kurze Übungen in meinen Alltag integrieren.
  • Positive Überzeugung: Sport und Bewegung sind wichtig für mein Wohlbefinden. Ich habe Freude daran, aktiv zu sein.

Vervollständige deine Liste, indem du für jeden Ausgangssatz ein Zwischenziel und eine positive Überzeugung formulierst.

6.5 Verankere deine neuen positiven Glaubenssätze im Unterbewusstsein!

Nun beginnt die anspruchsvolle Phase. Du hast deine neuen positiven und glaubhaften Überzeugungen festgelegt. Jetzt geht es darum, auch dein Unterbewusstsein davon zu überzeugen. Denn allein dein bewusstes Wissen über deinen neuen positiven Glaubenssatz reicht leider nicht aus.

Wenn du dein ganzes Leben lang an etwas geglaubt hast, verschwindet dieser Gedanke nicht von heute und morgen einfach so. Es ist vergleichbar mit dem Autofahren. Du hast etwas gelernt und machst es automatisch. Wenn du diesen Automatismus ändern möchtest, musst du es kontinuierlich üben und wiederholen.

Um eine neue Überzeugung im Unterbewusstsein zu verankern, benötigst du Geduld, Übung und Zeit.

Deshalb nimm möglichst nur einen Glaubenssatz in Angriff. Beginne mit einer neuen Überzeugung, die dir als einfach erscheint. Und gehe zum nächsten Punkt!

6.6 Nutze Affirmationen!

Affirmationen sind einfache, klar positiv formulierte Sätze, die du an dich selbst richtest. Durch regelmäßige Wiederholungen beeinflusst du damit dein Unterbewusstsein positiv.

Affirmationen sind also nichts anderes, als DEINE neuen positiven Glaubenssätze, die du durch intensive Wiederholungen in deinem Unterbewusstsein verankerst. Je öfter du deinen neuen Glaubenssatz wiederholst und reflektierst, umso leichter wird er zu deiner inneren Wahrheit.

Dein neuer positiver Glaubenssatz bleibt also nicht nur auf der erstellten Liste stehen, nein, er wird aktiv geübt und einstudiert – Tag für Tag. Auf welche Art du das machst, entscheidest du – so wie es sich für dich am besten anfühlt.

Eine gute und effektive Methode ist die Spiegelübung. Ich wende diese Übung schon seit Jahren an. Sage deinen neuen positiven Glaubenssatz mehrmals morgens und abends vor dem Spiegel auf. Von „Angesicht zu Angesicht“ verstärkt sich die Bedeutung des Glaubenssatzes.

Du kannst deine neue positive Affirmation auch mehrmals täglich aufschreiben. Oder du nimmst sie auf und hörst sie dir mehrmals täglich an.

Meine jeweils aktuellen Affirmationen „denke“ ich so oft wie möglich – beim Zug fahren, im Auto, beim Wandern. Sei kreativ und finde deine eigenen Ideen, die zu dir passen.

Fühle bei jeder Affirmation das damit verbundene positive Gefühl.

Eine weitere gute Idee: Verknüpfe deinen neuen Glaubenssatz mit einem Lied. Höre deine Lieblingsmusik so oft wie möglich und sage gleichzeitig deine positive Affirmation auf. Dein Unterbewusstsein wird sich später beim Hören dieses Liedes automatisch an die dazugehörige Affirmation erinnern. Und wenn der alte Glaubenssatz wieder mal kurz davor ist, das Ruder zu übernehmen, dann höre einfach DEIN Lied. Irgendwann ist dann der alte negative Glaubenssatz völlig aufgelöst. 

6.7 Visualisiere deine Gefühle!

Die Visualisierung ist eine weitere Möglichkeit, deine negativen Glaubenssätze aufzulösen und deine neuen positiven Überzeugungen zu verankern. Du schaffst vor deinem inneren Auge Bilder, welche deine neuen Glaubenssätze mit deinen dazugehörigen positiven Emotionen verknüpfen.

Wenn dein neuer Glaubenssatz lautet: „Ich schaffe es“, dann stelle dir vor, wie es ist, ein Aufgabe zu meistern und dein Ziel zu erreichen. Wie fühlt sich das an? Erlebe deine Freude und spüre deinen Stolz. Genieße den Erfolg und die Glücksmomente.

Durch das Visualisieren werden sich deine neuen positiven Glaubenssätze schneller festigen und verankern.

Ein Vision-Board ist ebenfalls eine großartige Möglichkeit, deine neuen Überzeugungen zu visualisieren. Schreibe deine positiven Affirmationen auf und bringe sie an deinem Vision-Board an. Platziere das Board an einen Ort, den du jeden Tag siehst. Intensiviere deine Affirmationen, indem du Bilder wählst, die das Gefühl dahinter repräsentieren. Sei zudem dankbar für alles, was du bereits erreicht hast. 

6.8 Negative Glaubenssätze auflösen: Mache neue Erfahrungen!

Am besten kannst du dein Unterbewusstsein von deinen neuen positiven Glaubenssätzen überzeugen, wenn du entsprechend neue Erfahrungen machst.

Ändere dein Verhalten so, dass der neue positive Glaubenssatz die Gelegenheit hat, sich zu bewähren.

Möchtest du zum Beispiel den neuen Glaubenssatz „Ich bin sportlich“ in dir verankern? Stelle dir die Fragen: Was würde eine sportliche Person tun? Mit welchen kleinen Schritten hat sie angefangen? Und dann handle genauso. Starte mit 5 Minuten Joggen oder nimm statt den Lift ab sofort die Treppe. 

Jedes Mal, wenn du im Einklang mit deinen neuen Glaubenssätzen handelst, stärkst du sie. Du bist für sie der lebende Beweis: Deine Annahmen sind korrekt!

6.9 EFT – Probiere eine Klopftechnik!

Die Emotional Freedom Technique (EFT) ist eine Form der Klopftechnik, die auf Akupressur basiert. Sie zielt darauf ab, Stress und psychische Unausgeglichenheit zu lindern und behandeln. Du kannst damit auch negative Glaubenssätze auflösen.

In deinem Körper verlaufen verschiedene Energiebahnen, auch Meridiane genannt, auf denen deine Energie fließt. Es wird angenommen, dass bei negativen Gefühlen eine Blockade des Energieflusses vorliegt.

Durch das Klopfen bestimmter Akupressurpunkte und gleichzeitigem Aussprechen bestimmter Sätze werden diese Blockaden aufgelöst. Probiere es selbst aus. Spüre, ob es etwas für dich ist.

Negative Glaubenssätze auflösen mit EFT:

6.10 Negative Glaubenssätze auflösen: Suche dir einen Coach!

Die Auflösung von negativen Glaubenssätzen kann eine echte Herausforderung sein, besonders wenn sie sich seit der Kindheit tief eingebrannt haben.

  • Hast du noch negative Glaubenssätze, die sich hartnäckig halten und sich nicht auflösen lassen?
  • Hast du das Gefühl, dass sich tief in deinem Inneren noch negative Überzeugungen verstecken, die du allein nicht findest?
  • Möchtest du schneller vorankommen? Deine Ziele effizient erreichen? Schlechte Gefühle zügiger loswerden?

Dann lass dir helfen! Hilfe anzunehmen, zeugt von Stärke, nicht von Schwäche.

Vergleiche es mit dem Sport. Du kannst sehr gut allein trainieren. Aber viele Sportler – vor allem im Spitzensport – haben einen Trainer. Er motiviert, gibt Tipps, spürt Fehler auf. Er sucht und findet Möglichkeiten, dich in deinen Zielen zu unterstützen. Genauso ist es mit einem Mentalcoach. Er hilft dir, deine negativen Glaubensätze zu finden und aufzulösen. 

7. Negative Glaubenssätze auflösen: ein Geheimtipp!

Wähle einen positiven Glaubenssatz, der dir besonders am Herzen liegt. Entscheide dich für eine glaubhafte Überzeugung, die du rasch und fest in deinem Unterbewusstsein verankern möchtest.

Ich habe diese Übung letztes Jahr entdeckt und wende sie seither äußerst erfolgreich an.

Es handelt sich um eine Einschlaftechnik. Du kannst sie sofort ausprobieren und selbst erleben, was passiert.

Die Grundlagen dieser Übung stammen aus dem Buch von Dr. Joseph Murphy „Die Macht Ihres Unterbewusstseins“. Ein Weltbestseller und Klassiker aus dem Jahr 1962.

Um die Macht und Wirkung dieser Übung zu verstehen, ist es hilfreich, wenn du Folgendes weißt:
In deinem Kopf gibt es Milliarden von Gehirnzellen. Diese kommunizieren mittels elektrischen Impulsen, welche eine Art Wellen erzeugen. Diese Gehirnwellen werden in vier Bereiche eingeteilt und bewegen sich in einem Bereich von 0.4 bis etwa 40 Hertz. Wenn du im richtigen Gehirnwellenbereich bist, kannst du dein Unterbewusstsein direkt ansprechen und beeinflussen.
Stell es dir vor wie ein vierstöckiges Haus.
Im vierten Stock ist dein Büro, dort arbeitest du. Dort bist du motiviert, gestresst, konzentriert… Deine Gehirnzellen sind hier viel zu hoch. Du hast keinen Zugang zu deinem Unterbewusstsein.
Im dritten Stock wohnst du. Dort sitzt du mal entspannt auf dem Sofa und es geht dir gut. Deine Gehirnwellen sinken, aber der Zugang zum Unterbewusstsein fehlt noch immer.
Im zweiten Stock ist dein Schlafzimmer. Jetzt wird es interessant. Du liegst abends im Bett und wirst müder und müder. Du spürst, wie die Wahrnehmung schwächer wird. Deine Gehirnwellen senken sich nochmals ab.
Jetzt kommt ein Moment, der dauert ein bis zwei Minuten. Aber das reicht völlig. Nun öffnet sich das Fenster zu deinem Unterbewusstsein ganz weit. Hol dir jetzt mit dem Rest deines Bewusstseins den gewünschten Glaubenssatz in Erinnerung: "Ich bin glücklich" oder "Mein Körper ist gesund" oder "Ich schaffe das".

Besonders wichtig, ja sogar unerlässlich, ist: Schlafe mit genau diesen positiven Gedanken und diesen positiven Bildern in deinem Kopf ein.

Denn dann geschieht Folgendes: Dein Unterbewusstsein sucht nach Programmen zu diesem Gedanken und diesen Bildern. Wenn es nichts findet, passt es bestehende Programme an oder entwickelt neue, wenn es nötig ist. Und diese neuen Programme nimmst du mit in den Tag.
Manche Menschen spüren bereits nach 2 bis 3 Tagen positive Veränderungen, andere nach 2 bis 3 Wochen.

Sei dir bewusst: Die Botschaften, die du auf diese Weise übermittelst, werden dein unbewusstes Denken erreichen. Und sie werden wirken. Wenn du wirklich dran bleibst, wirst du erstaunliche Veränderungen erleben.

8. Zwölf Glaubenssätze erfolgreicher Menschen!

Hier findest du noch eine Auswahl von Glaubenssätzen, denen erfolgreiche Menschen folgen.

Ist etwas für dich dabei? Oder gehört bereits einer zu deinen eigenen Glaubenssätzen?

  • Ich bin offen für Veränderungen.
  • Ich entscheide, ob ich mich ärgere oder freue.
  • Alles geschieht aus einem Grund, hat seinen Sinn und bringt mich weiter.
  • Ich übernehme Verantwortung für mein Leben.
  • Jeder Schritt bringt mich meinem Ziel ein Stück näher.
  • Ich setze meine Ziele selbst und verfolge sie auch konsequent.
  • Mentaltraining ist ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben. 
  • Ich habe die freie Entscheidung, wie ich auf Ereignisse reagiere.
  • Es gibt keinen Misserfolg, es gibt nur Resultate.
  • Ich erschaffe mir meine Zukunft jetzt.
  • Selbstfürsorge ist sehr wichtig für mich. 
  • Ich lerne aus Fehlern und erkenne das Positive.

9. Positive Glaubenssätze Liste!

Die zwölf Glaubenssätze erfolgreicher Menschen werden hier noch ergänzt. Schaue dir die Liste an und finde deine passende positive Affirmation. 

Positive Glaubenssätze Liste: 

  • Ich schaffe das.
  • Ich fühle mich in meinem Körper wohl.
  • Niemand kann mir schlechte Gefühle suggerieren.
  • Ich bin glücklich und zufrieden.
  • Ich mag mich so wie ich bin.
  • Erfolg ist ein fester Bestandteil meines Lebens.
  • Ich bin jeder Situation gewachsen.
  • Ich hole mir bei Bedarf Hilfe.
  • Es ist gut, dass ich am Leben und voll Freude bin.
  • Ich mag mich so wie ich bin und fühle mich gut.
  • Ich bin einzigartig.
  • Ich erreiche meine Ziele.
  • Ich fühle mich wohl.
  • Meine positiven Gedanken unterstützen mein Wohlbefinden.
  • Ich habe ein Recht glücklich zu sein.
  • Ich bin liebenswert.
  • Es ist wunderbar eine Frau / ein Mann zu sein.
  • Ich bin voller Energie.
  • Ich bin wirklich etwas ganz Besonderes.
  • Dankbarkeit ist etwas Wichtiges in meinem Leben.
  • Ich lenke meine Gefühle selbst.
  • Ich liebe mich aus vollem Herzen ganz genauso wie ich bin.

10. Negative Glaubenssätze Liste!

Lies dir die folgenden negativen Glaubenssätze durch. Vielleicht erkennst du den einen oder anderen, der tief bei dir im Unterbewusstsein versteckt ist.

Negative Glaubenssätze Liste:

  • Ich bin eine Versagerin / ein Versager.
  • Ich bin ungeschickt. 
  • Nichts gelingt mir.
  • Ich werde nie erfolgreich.
  • Ich muss immer stark sein.
  • Niemand mag mich.
  • Ich bin nicht liebenswert.
  • Keiner interessiert sich für mich.
  • Ich darf anderen nicht zur Last fallen.
  • Als Frau bin ich technisch unbegabt.
  • Ich darf nicht Nein sagen.
  • Ich muss tapfer sein.
  • An allem bin ich schuld.
  • Ich muss es den anderen recht machen.
  • Ich muss die/der Beste sein.
  • Die anderen sind besser als ich. 
  • Ich bin nicht gut genug.
  • Ich darf nicht wütend werden.
  • Immer mache ich Fehler.
  • Ich darf nie traurig sein.
  • Keiner versteht mich.
  • Ich bin zu dick.
  • Das schaffe ich nie.
  • Ich bin nicht attraktiv.
  • Niemand hält es lange mit mir aus.
  • Ich kann nicht schreiben / rechnen / lesen.
  • Als Einzelkind bin ich verwöhnt.
  • Ich bin zu dumm.
  • Ich bin einsam.
  • Nie habe ich Glück.
  • Ich werde nur geliebt, wenn ich etwas leiste.
  • Mit mir stimmt etwas nicht. 

11. Fazit - negative Glaubenssätze auflösen!

Negative Glaubenssätze, die uns seit der Kindheit begleiten, können hartnäckig sein. Habe deshalb Geduld mit dir und bedenke, dass es Zeit braucht, bis sich neue Gedankenpfade ebnen und negative Glaubenssätze auflösen.

Es lohnt sich wirklich.

Du wirst selbstbewusster, spürst neue Hoffnung und erreichst attraktive Ziele. All das wird dich motivieren und beflügeln. Du wirst das Gefühl haben, dass du die Zügel in der Hand hältst und dass deine Entscheidungen etwas bewirken.

Das sind doch schöne Aussichten, oder?

Wenn dir mein Beitrag über negative Glaubenssätze auflösen gefallen hat, dann hinterlasse doch bitte einen Kommentar. Oder schreibe über deine Erfahrungen mit negativen Glaubenssätzen. Welche haben dein Leben blockiert? Wie hast du sie aufgelöst?

ÜBER dIE AutorIN

Grit Schönherr ist Gründerin und Hauptautorin von 365mentalfit. Sie ist Coach für mentale Gesundheit und ausgebildete Mentaltrainerin. Grit ist überzeugt, dass Glück und Erfolg im Kopf beginnen. Sie hilft anderen Menschen zu mehr mentaler Stärke, damit sie ihren Alltag gelassen meistern und ihre Ziele effizient erreichen können.
Mehr über Grit erfährst du hier.

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