Work-Life-Balance Maßnahmen: Wie Du mit 12 cleveren Übungen dein Leben dauerhaft ausbalancierst

Wie geht es dir, wenn du den Begriff Work-Life-Balance hörst oder liest? Hast du sofort Gedanken wie

  • Ich sollte weniger arbeiten.
  • Ich brauche mehr Zeit für meine Familie, Freunde und meine Freizeit.
  • Ich bin viel zu sehr gestresst und sollte mehr auf meine Gesundheit achten.

Stellt sich bei dir automatisch ein schlechtes Gewissen ein?

Weil du glaubst, die „Anforderungen“ an eine Work-Life-Balance nicht erfüllen zu können? Und du weißt auch gar nicht genau, wie du eine gesunde Work-Life-Balance erreichen kannst?

Dann lies meinen Beitrag.

Ich zeige dir, was es mit der Work-Life-Balance auf sich hat und warum so viel Verschiedenes darüber geschrieben wird.

Außerdem lernst du mit meinen 12 effizienten Work-Life-Balance Maßnahmen, wie du dein Leben dauerhaft ausbalancierst.

1. Work-Life-Balance Definition - Was genau wird hier ausbalanciert?

1.1 Die klassischen Definition des Begriffes Work-Life-Balance

„Der Begriff Work-Life-Balance steht für einen Zustand, in dem Arbeits- und Privatleben miteinander im Einklang stehen. Die Begriffsbildung Work-Life-Balance stammt aus dem Englischen: Arbeit (work), Leben (life), Gleichgewicht (balance). (Wikipedia)

Bei der Work-Life-Balance Definition geht es darum, das Berufsleben mit dem Privatleben „auszubalancieren.“ Entstanden ist der Begriff, weil immer mehr Berufstätige überlastet waren und dies gesundheitliche Probleme verursachte.

Ganz einfach ausgedrückt, sagt der Begriff Work-Life-Balance:

Arbeite nicht zu viel und nicht zu hart. Vernachlässige nicht dein "echtes" Leben. 

Bei der beruflichen Überlastung geht es nicht nur um die zeitliche, sondern vor allem um die mentale Überlastung. Zu viel Stress am Arbeitsplatz, zu viel Druck, zu hohe Anforderungen. Kaum eine Chance alles zur (eigenen) Zufriedenheit zu erledigen. Zu wenige Möglichkeiten um zu entspannen.

Eine private Entlastung soll das Ganze ausbalancieren. Je zufriedener du im Privatleben bist, umso eher kannst du beruflichen Stress ausgleichen.

Ein zufriedenes Privatleben bedeutet ausreichend Zeit zu haben für

  • Deine Gesundheit (Entspannung, Ruhe, Schlaf)
  • deine Familie und Freunde
  • Sport und Hobbies

Wie diese Balance bei dir aussieht, ist ganz individuell. Es hängt von deiner beruflichen Belastung ab und auf welche Art du dich am besten entspannst.

1.2 Kritische Stimmen

Wenn du die Work-Life-Balance Definition wörtlich nimmst, sagt er aus, dass unser Job nicht zum Leben gehört. Es wird als zwei Gegensätze dargestellt:

Work-Life-Balance Definition

Entweder arbeitest du oder du lebst. Noch krasser könntest du sagen: wenn du arbeitest, lebst du (scheinbar) nicht.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass man mit dem Begriff Work-Life-Balance das Berufsleben und das Privatleben klar trennt. Ein Entweder Oder. In der modernen Welt ist dies zunehmend unrealistisch. Vielleicht ist es auch bei dir so: es gibt keine klaren Grenzen zwischen Job und Privaten. Beides fließt ineinander über. Was grundsätzlich nicht schlimm ist, solange du damit zufrieden und glücklich bist. 

1.3 Innovative Alternativen zum Begriff Work-Life-Balance

Die Work-Life-Integration ersetzt das Wort Balance. Es geht darum, beide Bereiche zu verbinden, das Berufsleben in das Privatleben einzugliedern oder umgekehrt. Mit der Etablierung des Homeoffice ist dieser Prozess in vollem Gange. Vor allem auch für Familien kann das von großem Vorteil sein.

Das Work-Life-Blending beschreibt eine Vermischung von Arbeit und Privatleben. Eine eindeutige Zuordnung wird immer schwerer. Besonders betroffen sind Berufe, die mit Social Media arbeiten. Auch die ständige digitale Erreichbarkeit ermöglicht Meetings im Urlaub und am Wochenende.

Die Work-Life-Separation ist bereits wieder die Kehrtwende zum Work-Life-Blending. Vor allem die junge Generation möchte wieder klare Strukturen. Arbeit gehört in die eine, Freizeit in die andere Sphäre. Sie haben die negativen Auswirkungen von Work-Life-Blending vor Augen.

Der Begriff Work-Fun-Balance ist aus meiner Sicht am sympathischsten. Er richtet den Fokus auf Freude und Spaß bei der Arbeit. Die Work-Life-Balance begreift die Arbeit als Last und die Work-Fun-Balance verbindet den Job mit Lebensfreude.

1.4 Fazit: eine ganz persönliche Work-Life-Balance Definition

Was ist das Wichtigste in deinem Leben? Richtig: Gesundheit, Zufriedenheit, Stolz, Glück, Erfolg, gute Beziehungen und noch vieles (positives) mehr.

Und genau für das steht die Work-Life-Balance Definition: für ein erfülltes gesundes Leben in allen Bereichen und in jeder Lebensphase.

Und die Ausgestaltung dieser Work-Life-Balance kann bei dir ganz anders aussehen, wie bei mir. Das ist abhängig von unserem Charakter, unserer Lebensphase, die Art unserer Jobs, dem Wohnort, unseren Beziehungen und unserer grundsätzlichen Lebenseinstellung.

Ich bin mir natürlich im Klaren, dass es äußere Einflussfaktoren gibt, die du oft nur schwierig beeinflussen kannst. Aber meist hast du persönlichen Handlungsspielraum. Und diesen kannst du nutzen.

2. Wer von uns benötigt eine Work-Life-Balance?

Eine Work-Life-Balance benötigt aus meiner Sicht jeder Mensch.

Begreift man das Wort „Work“ nämlich nicht ausschließlich als „Berufstätigkeit“ und schaut man genauer hin, haben wir bereits bei unseren Kindern „Dysbalance-Probleme“. Ihre Arbeit besteht aus Schule, Verpflichtungen im Sport, beim Erlernen von Musikinstrumenten usw. und sie haben kaum Zeit für eigene Freizeit, für ihre eigenen Bedürfnisse.

Ebenfalls von einer Dysbalance können Studenten, Mütter, Hausfrauen, Arbeitslose und Pensionierte betroffen sein.

Ganz klassisch verwendet man die Definition Work-Life-Balance für Arbeitnehmer. Vor allem in großen Unternehmen werden unzählige Work-Life-Balance Maßnahmen ergriffen, um Arbeitnehmer in ihrem Leben zu unterstützen. Es geht den Unternehmen vor allem darum, dass ihre Angestellten leistungsfähig und gesund bleiben.

Sehr anfällig für eine Work-Life-Dysbalance sind Selbstständige. Ihre Existenz hängt vom Erfolg ihrer Firma ab. Aber auch hier ist eine regelmäßige Regeneration wichtig, um leistungsfähig zu bleiben. Für sie sind Work-Life-Balance Maßnahmen ganz besonders wichtig.

3. Zwölf clevere Maßnahmen für deine persönliche Work-Life-Balance

Eine Work-Life-Balance ist für uns alle wichtig. Nur mit einem ausbalancierten Leben können wir zufrieden, glücklich und erfolgreich sein. Du findest inzwischen Unmengen an Maßnahmen, Beispielen und Übungen, die zu einer besseren Work-Life-Balance führen (sollen).

Ich empfehle dir 12 effiziente Maßnahmen für deine persönliche Work-Life-Balance. Diese kannst du selbst umsetzen und liegen somit in deiner Verantwortung.

3.1 Analysiere dein Befinden

Es gibt sehr viele Ratgeber und Menschen, die meinen, genau zu wissen, was für dich gut ist. Sie alle versuchen, dir zu erklären, wie du am besten leben sollst. Grundsätzlich ist das ja gutgemeint und kann auch sehr helfen, aber du solltest immer zuerst auf deine eigene innere Stimme hören. Denn du kennst dich ja am besten.

Die erste Work-Life-Balance Maßnahme ist deshalb: Analysiere dein Befinden und schau, wie es mit deiner eigenen Lebensbalance aussieht:

  • Bist du glücklich und zufrieden?
  • Oder fühlst du dich immer schlapp und müde?
  • Hast du körperliche Beschwerden?
  • Grübelst du viel? Um was kreisen deine Gedanken?
  • Fehlt dir etwas im Leben? Spürst du möglicherweise eine unerklärliche Leere?
  • Fühlst du dich in deinem Job plötzlich überfordert? Oder langweilst du dich?
  • Beschweren sich deine Freunde und Familie, dass du keine Zeit mehr für sie hast? Oder du nicht mehr ausreichend Interesse an ihnen zeigst?
  • Hast du negative Glaubenssätze, die dich belasten? Möchtest du diese negativen Glaubenssätze auflösen?

Wenn du dir diese Fragen regelmäßig stellst und sie selbstkritisch beantwortest, kannst du erste Alarmzeichen identifizieren und so schnell Gegenmaßnahmen einleiten.

Zur Analyse deiner Lebensbereiche und deiner Work-Life-Balance gibt es ein erprobtes Coachingtool. Lies den Beitrag über das Lebensrad

3.2 Visualisiere deinen Wunschzustand. Bestimme den Sinn deines Lebens.

Eine Work-Life-Balance, welche dir Ausgewogenheit und Lebenserfolg bringt, erreichst du nur, wenn du auch weißt, was du willst und was dich glücklich macht.

Mit einem Job, der dich mehrheitlich frustriert und auslaugt, wirst Du nie eine Lebensbalance erreichen. Du kannst dann das „work“ noch so viel mit dem „life“ ausbalancieren wollen, es wird nicht funktionieren. Das Gleiche gilt auch umgekehrt. Wenn du in deinem Privatleben unglücklich und unzufrieden bist, wird eine Work-Life-Balance nicht erfolgreich sein.

Die zweite der 12 Work-Life-Balance Maßnahmen ist deshalb: Überlege dir, welche Bereiche des Lebens dir besonders wichtig sind. Stell dir folgende Fragen und schreibe die Antworten auf. Visualisiere dein zukünftiges Wohlbefinden.

  • Wie sieht dein Leben aus, wenn du beruflich erfüllt und erfolgreich bist?
  • Welchen interessanten Job machst du?
  • Wie möchtest du dich in Zukunft fühlen? Spüre deine Gefühle.
  • Wie sieht dein Privatleben aus? Deine Beziehungen? Deine Freizeitbeschäftigungen?
  • Wie stellst du dir deine Work-Life-Balance vor? Was ist deine optimale Balance?

Mit dem Visualisieren deines optimalen Lebens erkennst du einfacher deine „Probleme“ im Hier und Heute. Diese kannst du dann konstruktiv angehen.

Starte jetzt mit der Realisierung deiner Lebensvision. Setze dir entsprechende Ziele. Gestalte den Alltag gemäß Deiner Vorlieben. So stellt sich schnell ein Gefühl der Zufriedenheit ein.

3.3 Höre auf deine innere Stimme

Du stehst vor einer Entscheidung und bist dir nicht sicher, was du tun sollst? Dein Verstand sagt dir, du sollst „vernünftig“ entscheiden, aber irgendwie hast du dabei ein mulmiges Gefühl? Und dann kommen noch Ratschläge und Meinungen von anderen dazu? Und alles wird noch schlimmer…

Lerne auf deine innere Stimme zu hören. Vertraue deiner Intuition. Beziehe dein Bauchgefühl immer mit in deine Entscheidungsfindung ein.

Du musst wissen, dass deine innere Stimme nicht zufällig ist. Nein, deine Intuition verlässt sich auf dein Wissen und deine Lebenserfahrungen und kommt blitzschnell zu einer Lösung. Einzig dir sind die genauen Gründe in diesem Moment nicht bewusst.

Ich kenne das nur zu gut. Als „Kopfmensch“ habe ich früher fast nur vernünftig entschieden. Erst mit den Jahren und verschiedenen (negativen) Erfahrungen habe ich gelernt, meiner Intuition (Bauchgefühl) viel mehr Entscheidungskompetenz einzuräumen. Und weißt du was? Ich habe solche Entscheidungen selten bereut. (über mich)

3.4 Nutze Mentales Training. Werde mental stark.

Mentales Training ist eines der stärksten Werkzeuge und eine der besten Maßnahmen für eine Work-Life-Balance. Wenn du es schaffst, sowohl in deinem Job als auch im Privatleben mental stark zu sein, dann wird sich dein Leben „automatisch“ ausbalancieren. Du kannst deine Belastungen und Dysbalancen besser identifizieren und optimal darauf reagieren.

Stärke deine mentale Gesundheit und wende die für dich passenden Methoden des Mentaltrainings an. Du findest eine große Auswahl in diesem Beitrag: Wie du mit Mentaltraining deine Psyche stärkst.

Lass dir auch helfen, wenn du allein nicht weiter kommst. Suche dir zum Beispiel einen Mentalcoach

3.5 Verzichte auf Perfektionismus.

Je nach dem welcher Typ Mensch du bist, wird dir vielleicht diese Work-Life-Balance Maßnahme gar nicht gefallen. Aber es ist erwiesen: wenn du immer alles perfekt machen willst, wirst du scheitern. Perfektionismus ist Stress. Lerne zu akzeptieren, dass nicht immer alles zu 100% läuft, wie du es dir vorstellst. Es passieren immer wieder unvorhergesehene Dinge. Lass dich davon nicht aus der Bahn werfen. Plane einfach um und mach das Beste aus der neuen Situation.

Kennst du das Paretoprinzip? Es stellt die Beziehung zwischen Aufwand und Ergebnis dar. 80% der Ergebnisse werden mit 20% Aufwand erreicht. Die verbleibenden 20% der Ergebnisse erfordern hingegen 80% Aufwand.

Du kannst also in kurzer Zeit schnelle Fortschritte erreichen. Manchmal benötigt es die letzten 20% auch gar nicht. Überdenke also genau, wo du zu perfekt bist und zu viel Zeit investierst.

3.6 Plane Termine mit dir selbst. Gönn dir deine “Life-Zeit”.

Eine wirkliche Balance entsteht von innen heraus. Nutze einen Teil deiner freien Zeit deshalb regelmäßig nur für dich. Fülle diesen Freiraum mit Dingen, die Du machen willst, die deiner „Life-Zeit“ dienen.

Entscheide als Erstes, was deine „Life-Zeit“ ist und was zu den Dingen gehört, bei denen du abschalten kannst und dich erholst.

  • Wobei entspannst du dich am besten? Sport, zeichnen, musizieren?
  • Oder helfen dir am besten Entspannungsübungen? Meditieren, Autogenes Training, Powernap?
  • Mit wem möchtest du deine Freizeit verbringen? Und in welcher Art? Wer bringt dich auf andere Gedanken?

Entscheide, was deiner Work-Life-Balance am besten tut und plane diese „Life-Zeit“ regelmäßig in dein Leben ein.

Falls du zu den Menschen gehörst, deren geschäftlicher Kalender übervoll mit Terminen ist, dann reservier Termine für „dein ICH“. Plane sie fest in deine Wochenplanung ein. Fixe Termine hältst du verlässlicher ein als vage Planungen. Und bleibe konsequent. Lasse dir deine Termine nicht „überbuchen“.

3.7 Mach nicht alles allein. Lerne delegieren.

Wie ist es bei dir? Kannst du delegieren? Oder tust du dich schwer – aus Unsicherheit, Zeitknappheit oder Angst vor Kontrollverlust? Bist du überzeugt, die anderen können es nicht so gut wie du? Oder: bevor ich es erkläre, habe ich es schneller selbst gemacht?

Delegieren hilft dir effizienter und effektiver zu arbeiten. Nutze diese Work-Life-Balance Maßnahme, um dich zu „entstressen“.

Am Anfang ist es ein Lernprozess – für dich und die Personen, an die du delegierst. Es ist vielleicht auch aufwändiger und zeitintensiver. Aber glaub mir, es lohnt sich in jedem Fall.

Delegieren bedeutet, anderen Aufgaben, Verantwortung oder Kompetenzen zu übertragen. Das können deine Mitarbeiter sein (falls du zu den Chefs gehörst) oder deine Arbeitskollegen. Auch im Privatbereich kannst du gut delegieren – an deinen Partner und sogar auch an deine Kinder.

Klar kannst du nicht alle Aufgaben gleich gut delegieren. Es gibt wichtige und dringende Aufgaben, welche bei dir bleiben müssen. Aber es finden sich immer Aufgaben, die du gut übertragen kannst. Am Anfang können es einfache Aufgaben sein und später auch komplexere – je nach Person und Kompetenz.

3.8 Arbeite mit To-do-Listen und setze Prioritäten

To-do-Listen können ein wahres Wundermittel sein. Du kannst sie nur für dich selbst einsetzen oder auch mit mehreren Personen teilen. Es werden alle Aufgaben gesammelt und festgelegt, wer was bis wann zu tun hat. So geht nichts verloren und Termine und Verantwortlichkeiten sind definiert.

Es gibt verschiedene Hilfsmittel. Ich arbeite praktisch überall mit To-do-Listen

  • Im Geschäft eine persönliche Liste im One Note.
  • Mit dem Team im Büro mit Excel-Listen, auf die jeder zugreifen kann.
  • Und zu Hause ganz simple auf Papier.

Mit To-do-Listen gehen keine Aufgaben verloren. Du hast immer einen Überblick. Und nichts fühlt sich so gut an wie Erledigtes von der Liste zu streichen…

Ein Riesenvorteil ist auch, dass du mit dem Aufschreiben aller Aufgaben den Kopf frei bekommst. Nichts ist lästiger, als ständig zu überlegen, ob du an alles gedacht hast...

To-do-Listen eignen sich auch hervorragend um Prioritäten zu setzen. Welche Aufgaben müssen zuerst bis wann erledigt sein?

Eine effiziente Priorisierung erreichst du auch, wenn du deine To-do-Listen unterteilst: eine für heute, eine für diese Woche und eine für langfristige Aufgaben. Aber Achtung auch hier: sei nicht zu perfektionistisch. Arbeit mit To-do-Listen so, wie es am besten und effizientesten für dich ist.

3.9 Erledige unangenehme Aufgaben sofort

Die neunte Work-Life-Balance Maßnahme ist an sich eine kleine Aufgabe. Aber da sie praktisch täglich vorkommt, ist sie so wichtig.

Das Telefonat mit einem schwierigen Kunden. Ein heikles E-Mail. Die Steuererklärung. Es gibt viele Aufgaben, die du nicht gerne machst, aber welche trotzdem zum Job und zum Leben gehören.

Schiebst Du unangenehme Dinge vor Dir her, drückt das auf deine Stimmung. Du, kannst nicht richtig abschalten und schleppst es von einem Tag in den nächsten.

Deshalb erledige wichtige unangenehme Aufgaben sofort. Schiebe sie nicht vor dir her. Deine Work-Life-Balance wird es Dir danken.

Für jede unangenehme und schwierige Aufgabe, die du gelöst hast, sei dankbar. Freue dich darüber und sei stolz auf dich. 

3.10 Verbringe Zeit mit Menschen, die dir gut tun

Egal ob auf Arbeit oder im Privatleben: Nicht alle Menschen in deinem Leben tun dir gut. Es gibt Menschen, die dir einfach nur Energie rauben. Das hat maßgeblichen Einfluss auf deine Work-Life-Balance. Versuche deshalb, die Zeit mit „Energieräubern“ auf ein Minimum zu reduzieren.

Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die dir sehr gut tun. Die dir Energie geben und deine Freude am Leben steigern. Wenn du Beziehungen pflegst, die dir gut tun, nimmt deine Energie zu.

Verbringe in deinem Privatleben vor allem Zeit mit Menschen, die dir gut tun und mit denen du Freude hast. Versuche enge und vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen.

Im Job ist es oft schwieriger. Du kannst dir deine Arbeitskollegen meist nicht aussuchen. Aber auch hier kannst du Einfluss nehmen. Mache eine Pause mit Kollegen, die dir sympathisch sind. Rede mit ihnen. Auf der anderen Seite, minimiere den Kontakt mit „negativen“ Arbeitskollegen. Lass dich nicht auf energieraubende Gespräche ein. Bleibe sachlich und halte den Kontakt kurz.

3.11 Gestalte deine Umgebung, damit du dich wohl fühlst

Auch das ist eine ganz wichtige Work-Life-Balance Maßnahme: Gestalte dein Arbeitsumfeld und auch deine private Umgebung so angenehm wie möglich. Mit persönlichen Dekorationen, Bildern, Pflanzen oder Düften gestaltest du deine Umgebung, wie es dir passt. Nutze auch Kraft- und Energiebilder.

Ein weiteres Kriterium ist die Ergonomie deines Arbeitsplatzes: Stimmt die Höhe deines Bürostuhls? Ist er bequem und fühlst du dich wohl? Ist alles richtig ausgeleuchtet? Findest du auf deinem Schreibtisch alles, was du benötigst?

So kannst du deine Stimmung steigern und die Arbeit geht leichter von der Hand.

3.12 Folge deinem Biorhythmus

Deine Produktivität folgt deinem Biorhythmus. Deine Tagesform und die Tageszeit entscheiden, ob dir gerade etwas leichter fällt oder dich eher belastet. Erledige komplexere Aufgaben in kreativen Stoßzeiten. Einfache Routineaufgaben machst du in deinen „Tiefs“.

Zur Work-Life-Balance gehören Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Und nichts ist schlimmer, als anspruchsvolle Aufgaben in Zeiten erledigen zu müssen, an denen du nicht fit bist.

Wie sieht es bei dir aus? Folgst du deinem Biorhythmus bereits?

Deshalb hier mein letzter Tipp und die letzte der 12 Work-Life-Balance Maßnahmen:

Folge deinem Biorhythmus und du wirst merken, dass dein Leben sich besser ausbalanciert.

4. Fazit – Work-Life-Balance

Eine gesunde und gute Work-Life-Balance ist ganz individuell. Es ist von der Zufriedenheit in deinen einzelnen Lebensbereichen abhängig und wie sehr du diese „vermischen“ willst und kannst.

Wichtig ist eine Lebensbalance, die dir entspricht. Du musst zufrieden und glücklich sein. Wie sich am Ende die Balance zwischen allen Lebensbereichen gestaltet, ist völlig individuell und in deiner Kompetenz. Nutze auf jeden Fall die vorgestellten Work-Life-Balance Maßnahmen. Sie werden dir in deinem Leben helfen.

Schreibe doch in den Kommentaren, wie du deine Work-Life-Balance ausgestaltest. Hast du neue aus meinem Beitrag gelernt? Hast du weitere Anregungen?

Wer schreibt hier?

Grit hilft anderen zu mehr mentaler Stärke, damit sie ihren Alltag gelassen meistern und ihre Ziele effizient erreichen. Aufgrund ihrer mentalen Lebenserfahrung weiss sie genau, was es in der Praxis braucht, um glücklich, stressfrei und erfolgreich durchs Leben zu kommen. Lies hier mehr über Grit. 

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