Erfahre von den 4 größten mentalen Engpässen, die Dich bislang vom Erfolg abhalten und wie Du sie auflösen kannst.

Ein Gastbeitrag von Nina Albermann:

Finde das Powergefühl, welches alle Engpässe auflöst und Dich zu Deinem Ziel trägt!

Ziele sind so wichtig für unser Leben. Sie sind unser Motor und können für uns sogar der wahre Sinn des Lebens sein. Doch oft kommen wir vom direkten Weg ab, meistern viele andere Dinge, nur nicht das, was uns wirklich wichtig ist.

Hast Du auch oft das Gefühl, alleine zu sein? Immer von allen Seiten gestört zu werden, als ob sich alles um Dich herum dagegen entschieden hätte, dass Du vorankommst? Du bist Dir sicher, dass Du Dein Ziel erreichen willst, doch es fühlt sich an wie Steine schleppen, wie Blei an Deinen Füßen.

Auf Deinem Weg, mit Leichtigkeit Dein Ziel zu erreichen, fokussiert zu bleiben und Freude am Leben zu haben, können sich vier mentale Engpässe sich immer wieder in den Weg stellen. Sie machen Dir das Leben schwer.

Diese mentalen Engpässe zu erkennen ist dabei schon die halbe Miete, damit es leichter läuft und Du Spaß und Freude an Deinem Weg hast.

1. Der erste Engpass: die positive Ablenkung!

Oh ja, Ablenkungen über Deine fünf Sinne sind ein starker Engpass, fast schon eine ganze Festung.

Es beginnt immer ganz harmlos, vielleicht mit einer Whatsapp: „Hast Du Lust heute was trinken zu gehen?“ Dein erster Gedanke: „Falsche Frage, super, wann und wo, klar habe ich Lust!“

Und schon ist es passiert, Deine Gedanken haben Dir ein wunderschönes Bild gezaubert: „Du in einem schönen Biergarten, mit einem netten Drink. Neben Dir Deine Freundin. Ihr unterhaltet Euch köstlich über alles, was Euch in der letzten Woche so passiert ist.“

Dein Gehirn hat Dich auf einem schwachen Fuß erwischt, einem positiven Gefühl. Du hast sofort diesen tollen Film im Kopf. Glückshormone werden freigesetzt und Du freust Dich auf den Abend.

Dass Du eigentlich an Deinem Blogartikel schreiben wolltest, hast Du dabei einfach auf ein anderes Mal verschoben. „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen.“

Die Ablenkung über positive Gefühle geht auch über alle anderen Sinne. Es ist immer die Vorstellung von schönen Bildern, die ein so schönes Gefühl auslösen, so dass Du Dein Ziel auf später schiebst.

Das kann für jeden etwas anderes sein, die Aussicht auf ein gutes Essen, die Vorstellung von Nichtstun auf dem Sofa vorm Fernseher, ein spontaner Ausflug oder das schöne Wetter. Alles kann uns ganz leicht ablenken, wenn es für uns eine schöne Vorstellung ist. Die Aussicht auf ein schönes Erlebnis ist stärker als der Wunsch, unser Ziel zu erreichen.

All diese Erwartungen auf das schöne Gefühl bilden den Engpass, der sich zwischen Dir und Dein Ziel stellt. Das mentale Bedürfnis nach der Erfüllung dieses Gefühls kann so stark sein, dass Du dem einfach nicht widerstehen kannst und nachgibst und Dir eine für Dich plausible Ausrede ausdenkst.

Wir haben immer die Ausrede parat: „Das kann ich auch noch später machen.“ „Wer weiß wie lange das Wetter hält.“ usw..

2. Der zweite Engpass: die negativen Gefühle!

Hier geht es um die negativen Vorstellungen, von dem, was getan werden muss. Was kostet es dich, jetzt an Deinem Ziel zu arbeiten? Welche Qualen bedeute es für dich? Welcher große Verzicht wird es sein, jetzt genau das zu machen?

„Ich will mich jetzt aber nicht anstrengen.“ Alleine die Vorstellung, dass Du jetzt zum Training gehen sollst und all Deine Muskeln anstrengen sollst, lässt Dich schaudern. Dank jahrelanger Übung hat Dein Gehirn ganz schnell eine Ausrede parat:

  • Das Wetter ist zu schlecht.
  • Du hast schon zu viel gegessen.
  • Die Zeit ist eigentlich viel zu knapp.

Auch hierfür hat jeder von uns einen großen Fundus an Ausreden parat. In Deinem Kopf stößt Dein Vorhaben auf Ablehnung:

  • Du willst das jetzt nicht sein.
  • Du willst das jetzt nicht haben.
  • Das soll jetzt nicht so sein.

Oft können wir die Ablehnung sogar körperlich spüren. Es zieht sich alles zusammen, wenn wir darüber nachdenken. Unser Kopf verweigert seine Beteiligung und wir müssen uns richtig anstrengen, um uns auf die eine Sache zu konzentrieren.

Nur dazusitzen und einen Text zu lesen und ihn zu verstehen, können wir richtig als körperliche Arbeit spüren. Wir fühlen uns sofort erschöpft und überhaupt nicht in der Lage, dieses jetzt weiterzumachen.

Und doch sind das nur unsere Gedanken, unser Verlangen nach Leichtigkeit und Mühelosigkeit. In Wahrheit kann es auch leicht sein.

3. Was passiert bei diesen beiden Engpässen in deinem Kopf?

Wir trennen uns von unserem Weg. Dein Ziel und wie Du es erreichen willst, ist nicht konsistent.

Du willst ein Buch schreiben, es verspricht den Lesern Spaß und Unterhaltung, aber Dein Weg dahin fühlt sich beschwerlich und anstrengend an. Den Preis dafür zu bezahlen, bist du nicht bereit. Vielleicht ist es Dir nicht wichtig genug.

Du möchtest einen schönen Onlineshop erstellen, aber bist nicht bereit, den Weg dorthin zu gehen. Die Ablenkungen sind stärker, sowohl die positiven als auch die negativen Gefühle lassen Dich vom Weg abkommen.

Du trennst den Weg zum Ziel und Deine Gefühle, die Du hast, während Du diesen Weg gehen willst. Du freust Dich auf Dein Ziel, doch Du denkst negativ über den Weg dahin. Das passt nicht zusammen, beides muss eine Einheit sein.

Dein Weg und Dein Ziel müssen die gleiche mentale Stärke haben, das gleiche positive Gefühl vereinen. Bevor wir das Supergefühl dafür finden, gehen wir noch mal eben einen Schritt zurück.

4. Halte deinen Fokus!

Der erste Schritt, um den Fokus zu halten ist, sich dieser Ablenkungen bewusst zu werden. Die Gefühle, die uns ablenken, egal ob positiv oder negativ, sind bei jedem anders.

Daher ist dein erster Schritt: finde heraus, was Dich ablenkt.

  • Was genau sind Deine positiven Gefühle, denen Du nicht widerstehen kannst?
  • Was zieht Dich an?
  • Vor welchen negativen Gefühlen möchtest Du weglaufen?
  • Was lähmt Dich?

Um das herauszufinden, kannst Du Dich beobachten, am besten schriftlich. Wenn Du mit etwas anfängst und Du unterbrochen wirst, halte es genau fest. Was genau ist es, was Dich aufhören lässt, dranzubleiben? Notiere genau, was Du in dem Moment fühlst und welche Erwartungen Du hast. Beschreibe alle Bilder, die Dir in den Kopf kommen.

Mach das gerne über einen längeren Zeitraum, damit Du Deine Gedanken und Gefühle so genau wie möglich beschreiben kannst. Es können auch unterschiedliche Gedanken und Gefühle sein, die Dich bei unterschiedlichen Dingen ablenken. Sei ehrlich zu Dir, das ist ganz wichtig. Es gibt hierbei kein richtig oder falsch. Sei nicht zimperlich, es gibt auch kein kindisch oder albern. Das, was Du fühlst, ist das, was Du fühlst, und es ist das, womit Du lebst.

Notiere alles, was Dich abhält oder eben zu anderen Sachen treibt. Bis jetzt ist es genauso richtig, wie es ist. Versuch es nicht zu bewerten, nimm es einfach erst einmal auf.

5. Der dritte Engpass: keine Motivation!

Du möchtest starten, aber fühlst Dich total kraftlos, hast einfach keine Energie. Es fühlt sich an, als ob die bloße Vorstellung dessen, was Dir bevorsteht, Dich schon total auslaugt. Du bist dabei, doch es fühlt sich so anstrengend an, wie gegen Gummibänder zu rennen oder wie in einem Wackelpudding zu schwimmen.

Du steckst fest, Dir fehlt die Kraft, die Motivation, die Energie. Um da herauszukommen, brauchen wir mehr Energie, mehr Kraft, einfach Power.

mentale Engässe

Beginnen wir mit den einfachen Sachen, die allgemein für mehr Antrieb sorgen können:

  • Achtsamkeit und Meditation sorgen für eine kleine Auszeit. Spüre die Ruhe, die Dir eine kleine Pause geben kann.
  • Eine gute Ernährung, Du bist, was Du isst.
  • Erholsamen Schlaf. Ruhe in der Nacht, damit sich Dein Gehirn regenerieren kann.

Das klingt alles so einfach, ist aber sehr wirkungsvoll.

6. Der mentale Schlüssel für diese drei Engpässe!

Es gibt ein Supergefühl, welches Dich automatisch, die positiven Ablenkungen ignorieren lässt. Welches Dich automatisch, die negativen Ablenkungen gar nicht erst wahrnehmen lässt. Welches Dich mit Energie versorgt, nur durch den Gedanken an das Gefühl.

Trommelwirbel: Es ist die Liebe!

  • Was wir lieben, gibt uns automatisch Energie.
  • Was wir lieben, lässt uns instinktiv bei der Sache bleiben.
  • Mit Liebe halten wir von selbst den Fokus.

Das Gefühl der Liebe steuert uns immer in die richtige Richtung.

7. Der vierte Engpass: deine Gedanken!

Mit der Liebe nimmst Du auch den vierten Engpass mit Leichtigkeit: Deine Gedanken!

  • Was sind Deine täglichen Gedanken, die Du hast?
  • Welche Selbstgespräche führst Du?
  • Womit fütterst Du Deinen Geist?
  • Sind es Selbstzweifel und Selbstvorwürfe?
  • Sprichst Du eher negativ zu Dir?

Was machen wir, wenn wir uns selbst schlecht zu reden und warum ist es so gefährlich? Wir erwarten etwas Positives, denken aber negativ darüber. Wir wollen etwas Schönes erreichen, haben uns etwas vorgenommen. Reden uns aber ständig klein und machen uns selbst Vorwürfe. Oft in der Art:

  • Warum bin ich noch nicht weiter?
  • Bist Du überhaupt gut genug?
  • Das schaffe ich nie?

Wenn Du mit Deinen Gedanken und Deinen Gefühlen nicht bei dem bist, was Du willst, dann trennst Du Dich von Deinem Weg. Du möchtest gerne ein Buch schreiben, doch auf dem Weg dahin lässt Deine mentale Stärke immer wieder nach. Doch wenn Du liebst, was Du tust, dann machst Du es automatisch gerne. Dich muss dann keiner überreden, dabei zu bleiben. Du machst es einfach.

Du freust Dich über das, was Du tun darfst.

Du fühlst Dich dann, wie jemand, der genau das fühlt, was er fühlen möchte, um genau das zu tun, was er tun will.

Ups etwas verklausuliert, nehmen wir es kurz an einem Beispiel auseinander:

Du liebst es gutes Essen zu kochen und dies auf einem Blog zu teilen und Deinen Lesern gute Tipps zu geben! Dann ist es für Dich ganz normal, dass Du Dich hinsetzt und die Rezepte entwickelst und sie aufschreibst und online stellst. Obwohl, das mit dem eigentlichen Kochen gar nichts zu tun hat. Doch durch die Liebe zum Kochen bist Du ganz bei Deinen Lesern und möchtest sie über alles informieren und da gehört nun mal auch Technikkram am Computer dazu.

Wenn Du genau das BIST, was Du TUST, dann kann Dich Deine Freundin noch so oft anrufen, wenn Du gerade bei der Arbeit bist, wirst Du Dich nicht ablenken lassen. Du hast dann auch keine Zweifel, ein Gericht drei, viermal zu kochen, bis es perfekt ist. Du wirst es einfach machen.

In Deinem Kopf kommen dann auch nicht Gedanken, wie: „das funktioniert nie oder andere sind viel besser als ich“ hoch. Sondern Du wirst den Fokus halten und weitermachen, bis es funktioniert.

  • Weil Du es willst.
  • Weil es so muss.
  • Weil Du es liebst.

8. Das starke Gefühl: die Liebe!

Mit der Liebe können wir Berge versetzen und uns dabei treu bleiben. Wir brauchen uns nicht zu verbiegen, um unsere Ziele zu erreichen. Es erscheint uns als logische Konsequenz, dass es passieren wird.

Bleibt noch die Frage: Wie können wir das lieben, was wir tun? Wenn wir es nicht schon lieben?

Wenn Du Dein Ziel wirklich erreichen willst, musst Du es lieben. Was kannst Du tun, wenn Du noch nicht das Gefühl hast, den Weg zu Deinem Ziel zu lieben? Überlege, was Du liebst und warum. Gehe Dein Leben und Deinen Alltag durch und horche tief in Dich rein. Was liebst Du? Und warum? Schreibe alles auf, was Dir dazu einfällt.

Dann überlege Dir, was Du machst, wenn Du liebst. Zum Beispiel: Du bist besonders aufmerksam, zu dem, was Du liebst.

Als nächstes überträgst du das auf den Weg zu Deinem Ziel . Wenn das über die tägliche Arbeit an Deinem Schreibtisch führt, könntest Du dafür sorgen, dass es Dir dort besonders gut geht und es Dir dort besonders gut gefällt.

Sei aufmerksam zu Dir selbst. Versuche den Blick von oben:

  • Was würdest Du machen, wenn eine Person, die Du sehr liebst, dieses Ziel hätte?
  • Wie würdest Du sie unterstützen?
  • Was fällt Dir alles ein, wie Du ihr helfen kannst?

Und dann mach all das auch für Dich.

9. Liebe Dich, als diejenige, die ist, was sie werden will!

Ich bin … und ich liebe es, das zu sein.

  • Wenn Du ein Buch schreiben willst, sei ein Autor. Liebe Bücher und das Schreiben und die Leser.
  • Falls Du gut kochen lernen willst, sei eine gute Köchin. Liebe das Kochen, das Ausprobieren und die Menschen, für die Du kochst.
  • Ist dein Ziel einen Onlineshop zu betreiben, sei eine Selbstständige. Liebe es jeden Tag alles in der Hand zu haben und alles selbst entscheiden zu können und liebe Deine Kunden.

In diesem Sinne wünsche Dir alles Gute und einen spannenden Weg!

ÜBER dIE AutorIN

Nina Albermann ist Expertin für Engpassanalysen. Mit Ihrem Blog Strategie-Tee.de, hilft Sie Frauen dabei, den Engpass in Ihrem Business zu finden und Strategien für ein authentisches Business zu entwickeln. So wissen die Unternehmerinnen, welche Arbeit als erstes erledigt werden muss, um den Engpass aufzulösen und somit weiteres Wachstum zu ermöglichen.
Als Dipl. Betriebswirtin bringt sie eine 20-jährige Berufserfahrung als Projektmanagerin aus der Marktforschung mit. Mit ihrer Land und Flair UG ist sie in der Praxis und im Geschäftsleben mittendrin statt nur dabei.

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